Bauausschuss Velten: Wichtige Weichenstellungen für Stadtentwicklung und Bildung
Am 13. Januar 2026 tagte der Ausschuss für Bau und Stadtentwicklung der Ofenstadt Velten. Auf der Tagesordnung standen mehrere wichtige Themen, die die zukünftige Entwicklung unserer Stadt betreffen. Besonders im Fokus standen der geplante Neubau der weiterführenden Schule des Landkreises, Fragen zur Innenstadtentwicklung sowie die zukünftige Gestaltung des historischen Stadtbildes.
Jens Otto zum stellvertretenden Ausschussvorsitzenden gewählt
Zu Beginn der Sitzung wurde ein stellvertretender Vorsitzender für den Ausschuss gewählt. Auf Vorschlag aus dem Ausschuss wurde CDU-Stadtverordneter Jens Otto einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für Bau und Stadtentwicklung gewählt. Die CDU Velten bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und sieht darin einen Auftrag, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger weiterhin engagiert und sachorientiert zu vertreten.
Neubau der Gesamtschule nimmt konkrete Formen an
Ein Schwerpunkt der Sitzung war die Vorstellung des aktuellen Planungsstandes für die neue weiterführende Schule des Landkreises Oberhavel an der Rosa-Luxemburg-Straße. Nach Angaben des Landkreises wurde der Bauantrag bereits Ende November 2025 eingereicht. Die Genehmigung wird in Kürze erwartet. Erste bauvorbereitende Maßnahmen haben bereits begonnen. Der eigentliche Baustart ist für Ende Februar beziehungsweise Anfang März 2026 vorgesehen. Die Fertigstellung der Schule wird derzeit für Juli 2027 angestrebt.
Die CDU Velten begrüßt die Fortschritte bei diesem wichtigen Bildungsprojekt. Moderne Schulgebäude schaffen gute Lernbedingungen für unsere Kinder und Jugendlichen und stärken zugleich den Bildungsstandort Velten.
Verkauf eines städtischen Grundstücks beraten
Im Ausschuss wurde außerdem über den Verkauf des städtischen Grundstücks Marwitzer Trift 17 beraten. Verschiedene Änderungsanträge wurden diskutiert. Letztlich sprach sich der Ausschuss dafür aus, die Beschlussvorlage in geänderter Form der Stadtverordnetenversammlung zur Entscheidung zu empfehlen.
Innenstadtentwicklung und Gestaltungssatzung
Ein weiteres wichtiges Thema war die zukünftige Entwicklung der Veltener Innenstadt. Dabei wurden die Aufhebung der bisherigen Sanierungssatzung sowie die neue Gestaltungssatzung beraten. Die Aufhebung der Sanierungssatzung wurde vom Ausschuss einstimmig empfohlen.
Bei der Diskussion über die neue Gestaltungssatzung brachte CDU-Stadtverordneter Jens Otto mehrere Fragen ein. Dabei ging es unter anderem um die Auswirkungen auf bestehende Gebäude, mögliche Verpflichtungen für Eigentümer, die noch offenen finanziellen Fragen sowie die Grundlage der vorgesehenen Vorgaben für Fassadengestaltungen und Farbkonzepte. Die Verwaltung sagte zu, offene Fragen im weiteren Verfahren zu prüfen und zusätzliche Informationen bereitzustellen.
Aus Sicht der CDU ist es wichtig, dass Eigentümer frühzeitig informiert werden und nachvollziehen können, welche Auswirkungen neue Regelungen auf ihre Grundstücke und Gebäude haben. Transparenz und Bürgernähe müssen bei solchen Entscheidungen im Mittelpunkt stehen.
Hinweise aus der Bürgerschaft aufnehmen
Unter den Beratungsgegenständen für künftige Sitzungen brachte Jens Otto zudem das Thema zusätzlicher Hundekotbehälter im Stadtgebiet zur Sprache. Hintergrund sind wiederholt geäußerte Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern zur Sauberkeit im öffentlichen Raum. Auch wenn das Thema vorrangig den Ausschuss für Sicherheit und Ordnung betrifft, wird die CDU Velten dieses Anliegen weiter verfolgen.
Fazit
Die Sitzung zeigte erneut, dass wichtige Entscheidungen für die Zukunft Veltens in den Fachausschüssen vorbereitet werden. Die CDU Velten wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass Stadtentwicklung, Infrastruktur und Lebensqualität gleichermaßen berücksichtigt werden. Dabei stehen eine sachliche Diskussion, transparente Entscheidungen und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt unseres Handelns.
